Gumbinnen

 

Die Eisenbahnstrecke Gumbinnen–Tollmingkehmen–Szittkehmen
(Walking Up The Line)

Hauptanliegen meiner Seite ist die fotografische Dokumentation der Reste von Bahngebäuden, Kunstbauten und Trasse (Strecken- oder Trassenbegehung) der Strecke Gumbinnen–Szittkehmen. Die Kursbuchnummer wechselte mit der Zeit: 26, 21n, 23, 119d, 137h, 25 und 137h.
Unschätzbare Hilfe ist mir Valery Motev aus Pugatschevo. Valery hat bis auf wenige Ausnahmen die Bilder des jetzigen Zustandes der Strecke gemacht und mir zur Verfügung gestellt. Schaut in seine Alben! большо́е спаси́бо!

Über diese 1908 eröffnete Strecke sind Informationen auch auf meinem blog Gumbinnen–Szittkehmen zu lesen und zu sehen.
Die Trasse verlief durch die Kreise Gumbinnen (Gumbinnen, Plicken, Perkallen und Walterkehmen), Goldap (Meldienen und Tollmingkehmen), Stallupönen (Gr. Schackummen, Mehlkehmen und Nassawen) und wieder Goldap (Kuiken und Szittkehmen). Sie lag damit nicht in Mazuren, sondern im litauisch geprägten Teil Ostpreußens.

Bereits im Jahr 1912 wurden Pläne einer erheblichen Erweitung des Bahnhofs Szittkehmen zu einer Weiterführung nach Goldap erstellt.  Diese wurde erst 1927 komplett einspurig verwirklicht. Allerdings waren die beiden Streckenteile betrieblich geteilt; erster Zug jeweils von Szittkehmen nach Goldap bzw. Gumbinnen als Zentralorte mit Schulen und Behörden.

Ende des Ersten Weltkrieges wurden Bauarbeiten (Brücken) für einen zweispurigen Ausbau Goldap–Pablindzen–Sestako (Rußland) begonnen. In diesem Zusammenhang wurde ausgehend von Szittkehmen eine Heeresfeldbahn eingerichtet die bis Rutka-Tartak verlief. Von Szittkehmen aus war ein einspuriger Anschluß als Gleisdreieck Pablindszen / Keppurdeggen vorgesehen.

Eine interaktive Karte mit Verweisen auf die Bahnhöfe der Strecke Gumbinnen–Szittkehmen ist fertig. Klick drauf!
Auf dieser Karte sind auch die Kreisgrenzen eingezeichnet.

Ausschnitt-Strecke-markiert

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