Pillupönen–Grażyszki

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KDR_78_Mehlkehmen-thumb-web

DOWNLOAD KDR 78 Mehlkehmen–Wisztyniec

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Feld

DOWNLOAD Fliegerkarte 1:200.000 36. Mehlkehmen

DOWNLOAD Fliegerkarte 1:200.000 20. Pillkallen

 

 

 

Pillupönen-Bahnhof-WEB

typischer KPEV-Bahnhof in Pillupönen

 

Die Heeresfeldbahn Pillupönen–Wisztyniec–Grażyszki

Die Heeresfeldbahn Pillupönen–Grażyszki  (Spurweite 750 mm*) wurde nach der Winterschlacht in Masuren 1915 beginnend am Übergabebahnhof an der KPEV-Strecke Goldap–Tollmingkehmen–Stallupönen durch die Feldeisenbahn-Bauabteilung 1 gebaut. Die Trasse verlief zunächst südöstlich in Richtung Wistyniec am Nordende des gleichnamigen Sees und dann weiter in einem südlichen Bogen nach dem auf gleicher Höhe liegenden Grażyszki.
Wie auch bei der Feldbahn Szittkehmen–Rutka-Tartak ließ sich der exakte Verlauf auf topografischen Karten zunächst nur bruchstückhaft nachvollziehen. Das lag einerseits am Blattschnitt und andererseits an den jeweiligen Bearbeitungsdaten. Die beiden Bahnen bestanden schließlich nur drei Jahre von 1915 bis 1918.

Zunächst der unvollständige mittlere Verlauf auf der Karte des Deutschen Reiches 1:100.000:

Pillupönen-Wysztyniec-marki

Schließlich habe ich die ganze Trasse mit Hilfe zweier Fliegerkarten aus dem Jahre 1917 darstellen können. Beide Karten besitze ich inzwischen; meine Scans sind in der linken Spalte von dem Server MAPS4U.lt frei abrufbar.

 

Pillupönen-Wystiten-Grdzyns

 

Informationen zur Geschichte der Bahn, die eine Spurweite von 750 mm hatte, fand PETZOLD im Bundesarchiv (R2/7523). Er erlaubt mir seine Auswertung des Dokumentes zur Verfügung zu stellen. Es geht darin um Verhandlungen nach 1918 um die Bahn bis zur Landesgrenze nach Litauen weiter zu betreiben.

Beide-Feldbahnzüge

Wenige Informationen finden sich auf einer litauischen Internetseite. Ich stelle diese nach Google-“Übersetzung” und anschließender großzügiger eigener Überarbeitung und Auslassung allgemeiner Ausführungen über Schmalspurbahnen vorläufig zur Verfügung. Zusätzliche Informationen darin nennen Orte östlich von Gradżyski, die an die Bahn angeschlossen gewesen sein sollen.

Es finden sich dort Bilder von erhaltenen Bahndämmen und schriftliche Hinweise auf weitere Reste der Feldbahn; unter anderem, daß der Autor in seinem Garten in Vištytis Schienennägel findet.
Auch berichtet er, daß der Stadtrat von Vištytis im März 1919 versuchte Teile der Bahn wieder in Betrieb zu nehmen.

Vistytis-1

 

Vistytis-221

 

 

 

 

 

 

 

 

 


* Information J. Petzold